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Abstimmung zur Organspende am 16. Januar

Ich freue mich, dass der Bundestag heute mit der deutlichen Mehrheit von 432 JA-Stimmen beschlossen hat, dass die Entscheidung für eine Organspende aktiv und freiwillig bleibt. Uns alle, die  Vertreterinnen und Vertreter beider Seiten, eint das Ziel, dass wir die Zahl der Organspenden in Deutschland erhöhen müssen - daran wollen wir nun gemeinsam weiterarbeiten. Eine Widerspruchsregelung ist für mich jedoch eindeutig der falsche Weg, denn Schweigen ist und bleibt im deutschen Recht keine Willenserklärung. Die Entscheidung für oder gegen eine Organspende muss bewusst und vor allem freiwillig getroffen werden. Besonders die Schwächsten in unserer Gesellschaft hätte eine solche Regelung getroffen. Das A und O für mehr Organspenden in Deutschland sind das Vertrauen der Bevölkerung und die Strukturen. Denn die zentrale Ursache der niedrigen Organspenderate in Deutschland ist eben nicht die mangelnde Zustimmung, sondern vor allem das Erkennungs- bzw. Meldedefizit von potenziellen Organspenden. Um die Strukturen in den Krankenhäusern zu verbessern, haben wir letztes Jahr bereits ein sehr gutes Gesetz (Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende) versabschiedet, dessen Wirkung wir nun Schritt für Schritt sehen werden.
Gemeinsam mit unserer überfraktionellen Gruppe Abgeordneter habe ich mich dafür eingesetzt, dass wir die Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende stärken - und ich bin froh, dass sich dieser Vorschlag nun so klar durchgesetzt hat. Ergänzend zu der Strukturreform in den Krankenhäusern wollen wir, dass sich die Menschen weiterhin freiwillig entscheiden können, aber regelmäßig mit der Thematik konfrontiert werden, z.B. bei Arztbesuchen, Ausweisverlängerungen und anderen Behördengängen. Diese Entscheidung wird in einem bundesweiten Online-Register dokumentiert. Sie kann dort jederzeit widerrufen werden.
Mit dieser Entscheidung wird es Verbesserungen bei der Information, Beratung und Aufklärung zur Organspende geben. Ich bin mir sicher, dass wir die Bereitschaft zur Organspende so stärken und die Zahlen erhöhen.

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Medizinische Dienste werden unabhängiger

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Mit Bits und Bytes die Versorgung stärken

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"Sicherheit der Patientendaten hat Vorrang"

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Die Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege im Detail

Mehr Ausbildung, mehr Personal und mehr Geld ? das bringt die Konzertierte Aktion Pflege. Heute haben Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Ergebnisse der gemeinsamen Aktion vorgestellt. Die Ergebnisse finden Sie hier: 

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Bundestag beschließt Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung

Karin Maag MdBDer Bundestag hat am 06. Juni in 2./3. Lesung das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) beschlossen. Ziel ist, die Qualität und Sicherheit bei Arzneimitteln zu verbessern. So soll die Zusammenarbeit zwischen den Bundes- und Länderbehörden weiter gestärkt und die Kontrolldichte von Apotheken und Herstellbetrieben erhöht werden. Der Bund soll erweiterte Befugnisse bekommen, um für Arzneimittelsicherheit zu sorgen. Informationen über die Hersteller der Wirkstoffe in Arzneimitteln werden in Zukunft öffentlich zur Verfügung gestellt. Außerdem enthält das Gesetz einen Fahrplan zur Einführung des elektronischen Rezepts. Das Gesetz ist im Bundesrat zustimmungspflichtig und wird voraussichtlich im Juli 2019 in Kraft treten.

 

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Gesundheit und Pflege

Karin Maag

Wir haben in den letzten Jahren in der Pflege- und Gesundheitspolitik viel erreicht und Deutschland hat ein Gesundheitswesen, auf das wir stolz sein können. Das wollen wir erhalten und es dort, wo Verbesserungsbedarf besteht, im Sinne der Patienten weiterentwickeln. Dafür setze ich mich ein.

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Pflegereform

Karin MaagDas Thema Pflege wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger: Bereits heute sind 2,7 Millionen Menschen in Deutschland auf Pflege angewiesen, im Jahr 2030 werden es nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes schon 3,5 Millionen Menschen sein. Mehr als zwei Drittel der Menschen werden zu Hause gepflegt - das ist eine große Leistung der Millionen von pflegenden Angehörigen.

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