Karin Maag - Für Sie seit 2009 im Bundestag

2013-08-07-Heidelberg-Krankenhaus-Karin-MaagAm 7. August 2013 besuchte Karin Maag die Heidelberger Spitzenzentren im Bereich Krebsforschung und -behandlung. Im Fokus stand das Thema Hautkrebs – mit rund 220.000 Fällen jährlich die häufigste Krebsart in Deutschland. Auf Einladung von Professor Enk, Ärztlicher Direktor der Hautklinik des Universitätsklinkums (UK) Heidelberg, konnte sich die Bundestagsabgeordnete persönlich ein Bild vom aktuellen Stand der Krebstherapie und -forschung machen.

Der leitende Ärztliche Direktor Prof. Dr. Guido Adler stellte die medizinische Versorgung von Krebspatienten vor Ort dar. Der Anspruch des Klinikums sei es, eine möglichst spezifische Diagnose zu stellen und individualisiert zu behandeln. Mit 20 Prozent sei ein hoher Anteil der Patienten in klinische Studien eingebunden und profitiere damit von besonders intensiver Betreuung und Zugang zu innovativen Behandlungsoptionen. Prof. Dr. Joachim Kirsch, Prodekan für Forschung, erläuterte die Forschungslandschaft in Heidelberg und äußerte hierbei den Wunsch an die Politik, das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern in der Forschungsförderung zu lockern, um unnötige Hürden für die Zusammenarbeit des Uniklinikums und außeruniversitären Einrichtungen zu beseitigen – beispielsweise mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Dessen Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Dr. h.c. Otmar D. Wiestler zeichnete ein Bild des breiten Forschungsspektrum des Zentrums, welches maßgeblich und international zum besseren Verständnis von Tumorerkrankungen beiträgt.

Der Direktor Prof. Dr. Dirk Jäger des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen betonte den innovativen Ansatz der Einrichtung, wo Forscher und Ärzte in einem kontinuierlichen Austausch optimierte Behandlungsstrategien für die Patienten erarbeiten. Derzeit sei die Krebstherapie im Umbruch, so Jäger. Neueste Wirkstoffe zielten auf eine Verstärkung der körpereigenen Immunantwort zur Bekämpfung von Krebs ab, basierend auf einer individuellen Erbgutanalyse der Krebszellen. Dieser Therapieansatz sei vielversprechend, besonders in der Behandlung von schwarzem Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Von den verfügbaren Therapieoptionen bei hellem Hautkrebs, beispielsweise durch Lichttherapie, konnte sich Karin Maag in der Hautklinik persönlich ein Bild machen.

Zur Sprache kam auch das Thema Prävention und Früherkennung von Hautkrebs. Die Experten verwiesen auf die mit etwa 30 Prozent noch niedrigen Teilnahmeraten am von den Krankenkassen vergüteten Hautkrebsscreenings ab 35 Jahren. Dabei sei gerade beim besonders bösartigen „malignen Melanom“ (schwarzer Hautkrebs) eine frühe Erkennung und Behandlung entscheidend für die Prognose der Patienten. Auch müsse die Bevölkerung noch stärker auf die Gefahren von UV-Strahlung für die Entwicklung von Hautkrebs aufmerksam gemacht werden. Als klinischer Sozialmediziner erklärte Prof. Dr. Thomas Diepgen, dass Prävention und Früherkennung von Hautkrebs besonders für Berufsgruppen wichtig sei, die sich hauptsächlich im Freien aufhalten. Er setze sich dementsprechend schon seit Jahren für eine Anerkennung von Hautkrebs als Berufskrankheit ein.

Die Bundestagsabgeordnete Karin Maag erklärt hierzu: „Die Bundesregierung hat im Frühjahr dieses Jahres mit dem „Gesetz zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und zur Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister“ (Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz – KFRG) die Einführung organisierter Früherkennungsprogramme für Gebärmutterhals- und Darmkrebs, sowie die Entwicklung flächendeckende klinischer Krebsregister beschlossen. Damit können künftig Behandlungsergebnisse rückverfolgt werden und für die Krebsforschung und Therapieoptimierung genutzt werden. Außerdem hat der Bundestag noch vor der Sommerpause ein „Gesetz zur Förderung der Prävention“ verabschiedet, das im September im Bundesrat behandelt wird.

Ich werde mich auch künftig gemeinsam mit meinen Parteikollegen dafür einsetzen, dass die Krebsprävention und -früherkennung weiter gestärkt, die Forschung gefördert und die Behandlung optimiert wird. Insbesondere bei Hautkrebs müssen wir angesichts steigender Inzidenzraten und gerade in den Sommermonaten die Bevölkerung noch stärker für die Gefahren der UV-Strahlung sensibilisieren und auf den gesetzlichen Anspruch zur Früherkennung verweisen. Um hier Lösungsansätze zu finden, bedarf es eines interdisziplinären Dialogs von Politik, Medizin und Kostenträgern, den ich nach der Bundestagswahl fortführen werde."

07. Februar 2018: Frauenpolitische Inhalte des Koalitionsvertrags

Nachdem die CDU Deutschlands den Entwurf zu einem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD veröffentlicht hat, bietet die Frauen Union nachfolgend einen Überblick über die durch die CDU verhandelten frauenpolitischen Erfolge im Koalitionspapier. Auszüge aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD zu den familien- und frauenpolitischen Vorhaben

01. Februar 2018: Debatte um Wahlrechtsreform in Baden-Württemberg

Den Entschluss unserer Landtagsfraktion, die sich gegen die im Koalitionsvertrag vereinbarte Änderung des Landeswahlrechtes ausgesprochen hat, bedauere ich. Ich hoffe, dass hier noch eine gute Einigung gefunden wird, mit der die Koalitionsvereinbarung umgesetzt werden kann.Selbstverständlich teile ich die Ansicht, dass die Präsenz und die Nähe zum Wahlkreis das entscheidende Kriterium für gute Politik sind. Deswegen betrifft die vorgesehene Änderung ja nur die 50 Mandate der Zweitauszählung - die Wahl der 70 Direktmandate soll unverändert bleiben.Für die weiteren 50 Plätze jedoch eine Vergabe über Landeslisten einzuführen, halte ich für sinnvoll: Erwiesenermaßen führt eine Wahl nur über Direktmandate dazu, dass – leider auch in meiner eigenen Partei – deutlich weniger Frauen mit ihren Kompetenzen gewählt werden. Auch die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag hat das unterstrichen: In meiner Landesgruppe sind wir nur noch drei Frauen unter 38 Abgeordneten! Es ist schade, dass wir...

13. Dezember 2017: § 219a StGB gehört zum Regelungskompromiss zum Schwangerschaftsabbruch

Als Frauenpolitikerin beschäftigt mich derzeit die Debatte um § 219a StGB, mit dem es verboten ist, zum eigenen Vermögensvorteil, also Gewinn oder grob anstößig für den Schwangerschaftsabbruch zu werben. Diese Regelung halte ich für vollkommen richtig. Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass wir § 219a StGB unverändert beibehalten. Mit diesem Werbeverbot unterstreichen wir als Gesetzgeber nämlich unsere Werthaltung und entsprechen damit auch den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts: Es geht hier um den Schutz des ungeborenen Lebens.Genau deswegen haben wir in einem langen Ringen den guten rechtlichen Kompromiss zum Schwangerschaftsabbruch gefunden. Er ist grundsätzlich verboten, aber in eng begrenzten Ausnahmefällen zulässig. Auch das ist mir wichtig – schließlich muss eine Frau, die in ihrer Notsituation keinen anderen Ausweg findet, als die Schwangerschaft abzubrechen, ärztlich und psychologisch gut betreut sein und den Abbruch sicher durchführen lassen können.Deswegen finde ich die...

Schutz von Frauen vor sexueller Gewalt bleibt zentrales Anliegen

Am 25. November ist der Internationale Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“. Dazu erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag: „Die Mahnung des Internationaler Tages ‚NEIN zu Gewalt an Frauen‘ bleibt wichtig: In den letzten Jahren haben wir für den Schutz von Mädchen und Frauen vor sexueller Gewalt in unserem Land sehr viel erreicht. Das Prostituiertenschutzgesetz, bessere Maßnahmen gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution und die Reform des Sexualstrafrechtes haben die sexuelle Selbstbestimmung erheblich gestärkt. Die mutigen und erschreckenden Berichte der Initiative #me too belegen aktuell, wie wichtig es war, die strafrechtlichen Lücken beim Straftatbestand der sexuellen Belästigung zu schließen. Seit Einführung des § 184i StGB ist die sexuelle Belästigung als solche eindeutig strafbar. Die CDU/CSU-Fraktion verfolgt aufmerksam, dass entsprechende Sexualdelikte konsequent geahndet und die Täter zur Verantwortung gezogen werden.Daneben bleibt...

26. September 2017: Karin Maag als Vorsitzende der Gruppe der Frauen bestätigt

Einstimmig hat die Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion heute Karin Maag MdB als ihre Vorsitzende bestätigt. Damit führt die Stuttgarter Abgeordnete auch zu Beginn der neuen Legislaturperiode die soziologische Gruppe der weiblichen Abgeordneten an. Sie freut sich über das Vertrauen und die Aufgaben, die vor ihr liegen: „Es ist ein schönes Zeichen der Geschlossenheit und des Vertrauens, mit dem mir meine Kolleginnen heute das Mandat für die anstehenden Verhandlungen erteilt haben. Ich freue mich sehr, erneut der Gruppe der Frauen vorstehen zu können und mit 48 tollen und kompetenten Kolleginnen zusammen die besonderen Anliegen von Frauen und Mädchen vorantreiben zu können.“ Dabei räumt Maag ein: „Das wird sicher nicht immer ganz leicht. Es ist schon ein Wermutstropfen, dass viele der kompetenten Frauen, die ich in der letzten Wahlperiode als Vorsitzende mit vertreten durfte, dem Bundestag nicht mehr angehören – das gilt nicht zuletzt auch für meine baden-württembergischen Kolleginnen,...

Karin Maag zu Wirtschaft, Renten und Finanzen

Liebe Leserinnen und Leser, ein starker Staat, der für Sicherheit, Bildung, soziale Sicherheit, öffentliche Infrastruktur und gute Umwelt sorgt, braucht Einnahmen zur Erfüllung seiner Aufgaben. Dazu dienen faire und gerechte Steuern und Abgaben. Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze haben dazu beigetragen, dass sich die Einnahmen des Staates stabil entwickeln. Darum wollen wir in der kommenden Legislaturperiode mit Steuersenkungen beginnen. Es ist uns auch ein großes Anliegen, dass wer sein ganzes Leben gearbeitet hat im Alter davon leben kann. Ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die mit ihrer Arbeit dafür gesorgt haben, dass Deutschland ein prosperierendes Land mit hoher Lebensqualität geworden ist, müssen im Alter von Ihrer Rente leben können. Außerdem werden wir noch stärker als bisher in den kommenden vier Jahren unsere Förderung auf Familien und Kinder ausrichten. Wir haben auch hier schon vieles erreicht… CDU und CSU haben 2013 versprochen, in dieser...

CDU Stuttgart: Mitgliederkonferenz zum Thema Wohnen in Stuttgart (inkl. EU-Vertreterwahlen und Wahl des Schatzmeisters)

24. Februar 2018 - 10:00 Uhr
Kleiner Kursaal, Königsplatz 1, Stuttgart-Bad Cannstatt

125 Jahre TSV Heumaden

24. Februar 2018 - 19:00 Uhr
Turn- und Versammlungshalle Lange Morgen, Stuttgart-Heumaden

Jahresempfang der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten

26. Februar 2018 - 18:30 Uhr
Palazzo auf dem Cannstatter Wasen, Mercedesstr. 50, Stuttgart-Bad Cannstatt

Edeka-Marktbesuch: an der Kasse beim EDEKA-Markt Lutz

09. März 2018 - 10:00 Uhr
Löwentorstr. 257, Stuttgart-Münster