Karin-Maag-Oper

29.01.2012: Karin Maag MdB lässt Worten Taten folgen

apotheke 120121Geht es um Menschen mit einer Behinderung, so gibt es zur Zeit kaum ein anderes Wort wie das der „Inklusion“, das so stark bemüht wird. Die Idee ist, dass es gelingen sollte, das Umfeld so aufzustellen, dass die Menschen mit ihren besonderen Handicaps am „normalen Leben“ teilhaben können.

Die Theorie ist oft einfach, die Umsetzung in der Regel viel schwieriger. Dass sich aber kleine Schritte realisieren lasen und, dass auch Politiker Worten Taten folgen lassen, diesen Beweis trat Karin Maag MdB dieser Tage an. In Stuttgart-Feuerbach leben seit nunmehr drei Jahren dreizehn junge Menschen mit einer Behinderung. Das Haus im Föhrichhof gehört dem BHZ e.V. Stuttgart, die Betreuung erfolgt täglich drei bis vier Stunden durch geschulte Sozialpädagogen. Ziel ist es natürlich, dass die jungen Mitbürger im Laufe der Zeit möglichst viele alltägliche Belange selbst regeln können.

Dabei ist sicherlich ein Schwerpunkt die eigenverantwortliche medizinische Versorgung in all ihren Facetten wozu auch der Gang in die Apotheke gehört. Eine nicht immer einfache Sache, denn oft fällt die Artikulation dessen was man benötigt schwer gerade bei großer Betriebsamkeit in der Apotheke, die Verständigung in Notfallsituationen ist nicht immer einfach, die Mitarbeiter in der Apotheke tun sich manchmal schwer sich auf die besonderen Menschen einzustellen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Um diese Hürden zu überwinden kam die Gesundheits-politikerin Karin Maag MdB auf eine Idee. Sie stellte den Kontakt zu einer Feuerbacher Apotheke her und besuchte diese mit der Gruppe an einem Samstagvormittag. Frau Dr. Steinbeck von der Alten Apotheke Stuttgart-Feuerbach zeigte den Besuchern gern ihr Reich, erklärte den Apothekenablauf, die Vorschriften bzgl. der Medikamentenabgabe und die Bewohner des Föhrichhofs schilderten ihrerseits ihre Probleme und ihren Bedarf . Gemeinsam wurde ein System entwickelt, die Apotheke sozusagen dem besonderen Bedarf der Menschen angepasst, sodass es in Zukunft für die jungen Menschn kein Problem sein dürfte, hier selbstständig seine Angelegenheiten zu regeln. Karin Maag MdB zeigte sich hoch zufrieden über diesen kleinen Schritt „Inklusion“ und lobte auch die Gruppe für die ausgezeichnete Vorbereitung auf den Apothekenbesuch.